Der DigitalPakt 2.0 ist das Nachfolgeprogramm ab 2026 des DigitalPakts 1.0 (2019 – 2024) zur Digitalisierung von Schulen in Deutschland. Ziel ist es, die digitale Bildungsinfrastruktur langfristig zu sichern, Lehr- und Lernprozesse zu modernisieren und allen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu zeitgemäßer digitaler Bildung zu ermöglichen. [1]
Im Dezember 2024 haben sich Bund und Länder zunächst auf gemeinsame Eckpunkte verständigt. Am 18. Dezember 2025 haben sich Bund und Länder in der Bildungsministerkonferenz auf den DigitalPakt 2.0 geeinigt.[6]
Maßnahmen, die Schulträger ab dem 01.01.2026 umsetzen, sind rückwirkend förderfähig – sobald das jeweilige Bundesland sein Antragsverfahren eröffnet hat.[2]
Nachdem alle Länder die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet hatten, hat Bundesbildungsministerin Karin Prien sie am 31. August 2026 unterschrieben.[20][19] Laut Bundesbildungsministerium tritt die Vereinbarung zum 1. September 2026 in Kraft; gefördert werden können Vorhaben, die ab dem 1. Januar 2026 begonnen wurden.[19]
Im Fokus des Förderprogramms stehen folgende Handlungsfelder:
Für Schulträger und Schulleitungen bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, Investitions- und Medienentwicklungskonzepte zu überarbeiten oder neu zu erstellen, damit Förderanträge ab 2026 zügig eingereicht werden können.
Die konkrete Ausgestaltung (z.B. Antragsverfahren, technische Voraussetzungen) wird je Bundesland mit der Veröffentlichung der landesspezifischen Förderrichtlinien geregelt.
Auf der offiziellen Programmseite zum DigitalPakt 2.0[2] wird klargestellt, dass eine rückwirkende Förderung für Maßnahmen ab dem 1. Januar 2026 möglich ist.
Die Umsetzung des DigitalPakts 2.0 erfolgt durch die einzelnen Bundesländer. Hier finden Sie eine Übersicht zum aktuellen Status, den spezifischen Richtlinien sowie Links zu den Förderportalen, sobald diese verfügbar sind. Der Status zeigt je Land, wie weit die Umsetzung ist: Erst unterzeichnen Bund und Land den Vertrag, dann veröffentlicht das Land seine Förderrichtlinie (die Regeln, wer was wie beantragen kann), danach können Schulträger Anträge stellen. ✓ = erledigt, ● = nächster Schritt, ○ = folgt danach.
Beim ursprünglichen DigitalPakt Schule 1.0 konnten öffentliche und private Schulen Mittel beantragen. Ob dies für die Neuauflage 1:1 übernommen wird, ist derzeit noch offen und wird mit den landesspezifischen Förderrichtlinien geregelt.
Förderprogramme verlangen häufig den Einsatz von zertifizierten Fachbetrieben für die Umsetzung (Planung, Montage, Wartung) – insbesondere bei sicherheitsrelevanten Komponenten wie Deckenbefestigungen oder Tafelsystemen.
Der DigitalPakt 2.0 ist in drei Handlungsfelder gegliedert:



Ein typisches Anwendungsbeispiel ist das Digitaltes Klassenzimmer:
Ausgestattet mit WLAN, digitalen Tafeln, Cloudanbindung und Displays entsteht ein moderner Lernraum, der nachhaltiges digitales Lehren und Lernen ermöglicht.
Das Vergabebeschleunigungsgesetz hat am 8. Mai 2026 die Zustimmung des Bundesrats erhalten, wurde am 18.05.2026 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist zum 1. Juli 2026 in Kraft getreten[4][5]. Es vereinfacht und beschleunigt öffentliche Vergabeverfahren in Deutschland und gilt als wichtiger Baustein für eine schnellere Umsetzung des Digitalpakts 2.0. Grundlage war der Regierungsentwurf der Bundesregierung vom 06.08.2025[3].
Ziel ist es, dass Investitionen in digitale Infrastruktur und Ausstattung künftig einfacher, digitaler und unbürokratischer umgesetzt werden können. Für Schulträger bedeutet das: kürzere Verfahren, weniger Bürokratie und schnellere Projektstarts – etwa bei der Beschaffung digitaler Tafeln oder Netzwerktechnik.
Auch mittelständische Fachbetriebe profitieren: Durch höhere Wertgrenzen für Direktvergaben und vereinfachte Nachweispflichten könnten Kommunen künftig flexibler mit Dienstleistern und Unternehmen im Sinne der Digitalisierung zusammenarbeiten.
Das Vergabebeschleunigungsgesetz soll damit den Förderprogramme wie z.B. Digitalpakt 2.0 wirkungsvoll ergänzen – damit Fördermittel nicht in Verwaltungswegen stecken bleiben, sondern schneller dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in modernen, digital ausgestatteten Klassenräumen.
Neben dem DigitalPakt 2.0 gibt es weitere Programme auf Landes- und Bundesebene. Diese unterstützen Schulen z.B. beim Ausbau digitaler Technik, Infrastruktur oder personeller Weiterentwicklung.
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Während der DigitalPakt 2.0 Investitionen in neue Technik ermöglicht, dürfen die laufende Wartung und Sicherheitsüberprüfung bestehender Anlagen nicht vernachlässigt werden.
Gemäß DGUV Information 202-021 und BetrSichV sind Schulträger verpflichtet, Tafelsysteme und interaktive Displays jährlich prüfen zu lassen – unabhängig davon, aus welchem Topf sie finanziert wurden.
Unser zertifiziertes Personal übernimmt die rechtssichere Prüfung, Wartung und Reparatur Ihrer Anlagen.
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Letzte Aktualisierung: 24.09.2026