DigitalPakt Schule 2.0

Aktueller Stand, Ziele und Förderung
[aktualisiert am 24.09.2026]

DigitalPakt Schule 2.0

Aktueller Stand, Ziele und Förderung
[aktualisiert am 24.09.2026]

Was ist der DigitalPakt 2.0?

Der DigitalPakt 2.0 ist das Nachfolgeprogramm ab 2026 des DigitalPakts 1.0 (2019 – 2024) zur Digitalisierung von Schulen in Deutschland. Ziel ist es, die digitale Bildungsinfrastruktur langfristig zu sichern, Lehr- und Lernprozesse zu modernisieren und allen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu zeitgemäßer digitaler Bildung zu ermöglichen. [1]

Im Dezember 2024 haben sich Bund und Länder zunächst auf gemeinsame Eckpunkte verständigt. Am 18. Dezember 2025 haben sich Bund und Länder in der Bildungsministerkonferenz auf den DigitalPakt 2.0 geeinigt.[6]

Maßnahmen, die Schulträger ab dem 01.01.2026 umsetzen, sind rückwirkend förderfähig – sobald das jeweilige Bundesland sein Antragsverfahren eröffnet hat.[2]

Nachdem alle Länder die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet hatten, hat Bundesbildungsministerin Karin Prien sie am 31. August 2026 unterschrieben.[20][19] Laut Bundesbildungsministerium tritt die Vereinbarung zum 1. September 2026 in Kraft; gefördert werden können Vorhaben, die ab dem 1. Januar 2026 begonnen wurden.[19]

Im Fokus des Förderprogramms stehen folgende Handlungsfelder:

  • der flächendeckende Ausbau der digitalen Infrastruktur,
  • die gezielte Qualifizierung von Lehrkräften im Umgang mit digitalen Medien,
  • sowie die Weiterentwicklung moderner Lehr- und Lernmethoden.

Für Schulträger und Schulleitungen bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, Investitions- und Medienentwicklungskonzepte zu überarbeiten oder neu zu erstellen, damit Förderanträge ab 2026 zügig eingereicht werden können.

DigitalPakt 2.0 – Aktueller Stand (24.09.2026)

Status: Alle Länder und der Bund (31.08.2026) haben die Verwaltungsvereinbarung zum DigitalPakt 2.0 unterzeichnet; laut Bundesbildungsministerium tritt sie zum 1. September 2026 in Kraft. Noch hat kein Bundesland sein Antragsverfahren eröffnet.
Start (rückwirkend): Maßnahmen ab dem 1. Januar 2026 sind rückwirkend förderfähig – sobald das jeweilige Bundesland sein Antragsverfahren eröffnet.
Laufzeit: 2026 bis 2030 (Maßnahmen müssen bis Ende 2032 abgeschlossen sein)
Fördervolumen: bis zu 5 Milliarden Euro (2,5 Mrd. vom Bund und bis zu 2,5 Mrd. durch Länder finanziert)

Die konkrete Ausgestaltung (z.B. Antragsverfahren, technische Voraussetzungen) wird je Bundesland mit der Veröffentlichung der landesspezifischen Förderrichtlinien geregelt.

Auf der offiziellen Programmseite zum DigitalPakt 2.0[2] wird klargestellt, dass eine rückwirkende Förderung für Maßnahmen ab dem 1. Januar 2026 möglich ist.

Status und Förderportale der Länder

Übersicht Bundesländer

Die Umsetzung des DigitalPakts 2.0 erfolgt durch die einzelnen Bundesländer. Hier finden Sie eine Übersicht zum aktuellen Status, den spezifischen Richtlinien sowie Links zu den Förderportalen, sobald diese verfügbar sind. Der Status zeigt je Land, wie weit die Umsetzung ist: Erst unterzeichnen Bund und Land den Vertrag, dann veröffentlicht das Land seine Förderrichtlinie (die Regeln, wer was wie beantragen kann), danach können Schulträger Anträge stellen. ✓ = erledigt, ● = nächster Schritt, ○ = folgt danach.

Bundesland
Status
Details
Vereinbarung, Richtlinien & Förderportal
Baden-Württemberg
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): L-Bank Baden-Württemberg
Bayern
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Sonderweg ohne Einzelanträge – siehe Verfahren
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Bayern plant ab 2027 einen gesetzlichen Vier-Säulen-Zuschuss: eine jährliche Pro-Schüler-Pauschale (~207 Mio. €/Jahr aus dem Landeshaushalt) direkt an die Schulaufwandsträger, ohne Förderantrag – ergänzt um Mittel aus dem DigitalPakt 2.0 (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Verfahren: Ab 2027 gesetzlicher Vier-Säulen-Zuschuss als jährliche Pro-Schüler-Pauschale direkt an die Schulaufwandsträger – ohne Förderantrag; ergänzt um Mittel aus dem DigitalPakt 2.0 (Quelle)
Berlin
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Berliner Senat hat der Unterzeichnung der Bund-Länder-Vereinbarung zugestimmt (17.02.2026) (Quelle)
  • Geplantes Fördervolumen Berlin: ca. 111 Mio. € Bundesanteil (Quelle)
  • Beratungsstelle für Schulträger bereits aktiv: [email protected] (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): Senatsverwaltung für Bildung Berlin
Brandenburg
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Das Landeskabinett hat Bildungsminister Gordon Hoffmann zur Unterzeichnung des DigitalPakt 2.0 ermächtigt (26.08.2026) (Quelle)
  • Bildungsminister Gordon Hoffmann hat den DigitalPakt 2.0 unterzeichnet (Meldung vom 02.09.2026) (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Geplantes Fördervolumen Brandenburg: 64,3 Mio. € Bundesmittel für IT-Infrastruktur und digitale Ausstattung der Schulen (Handlungsstrang I) + knapp 11 Mio. € Anteil am Finanzpool für länderübergreifende Projekte und die Bund-Länder-Initiative (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Bremen
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Geplantes Fördervolumen Bremen: ca. 25 Mio. € gesamt (20,4 Mio. € Bundesanteil + 4,7 Mio. € Bremer Eigenanteil) (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): Senatorin für Kinder und Bildung Bremen
Hamburg
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Geplantes Fördervolumen Hamburg: ca. 120 Mio. € gesamt (56,3 Mio. € Bundesanteil + 13,2 Mio. € Landesanteil + ca. 50 Mio. € anrechenbare Eigenaufwendungen) (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg
Hessen
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): WIBank Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Bildungsministerin Simone Oldenburg hat die Bund-Länder-Vereinbarung für Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet (17.07.2026) (Quelle)
  • Bundesanteil M-V: 42,1 Mio. €, Bundesmittel verfügbar bis 2033 (Quelle)
  • Förderrichtlinie wird mit Kommunen, Landkreisen und freien Schulträgern erarbeitet; unbürokratisches Verfahren angekündigt (Quelle)
  • Schwerpunkte: digitale Bildungsmedien und Unterrichtssoftware, LAN-/WLAN-Netze, digitale Anzeige- und Arbeitsgeräte, schulgebundene mobile Endgeräte (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Die Niedersächsische Landesregierung hat der Unterzeichnung der Bund-Länder-Vereinbarung zugestimmt (21.04.2026) (Quelle)
  • Geplantes Fördervolumen Niedersachsen: ca. 247 Mio. € (200 Mio. € Bundesmittel + 47 Mio. € Eigenmittel von Land und Schulträgern) (Quelle)
  • Vereinfachte Verwaltungsprozesse angekündigt (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Nordrhein-Westfalen
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Die NRW-Landesregierung hat den Vereinbarungen zum DigitalPakt 2.0 zugestimmt (Meldung vom 22.04.2026) (Quelle)
  • Auf Nordrhein-Westfalen entfallen rund 1 Mrd. € (Quelle)
  • Förderrichtlinien werden durch das Schulministerium parallel vorbereitet (Quelle)
  • Beratung der Schulträger weiterhin über die Bezirksregierungen (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Rheinland-Pfalz
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Der Ministerrat hat der Unterzeichnung der Rahmen- und Verwaltungsvereinbarung (Handlungsstrang I) durch den Minister für Bildung zugestimmt (12.05.2026) (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): DigitalPakt-Portal Rheinland-Pfalz
Saarland
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot hat den Bund-Länder-Vertrag für das Saarland unterzeichnet (29.05.2026) (Quelle)
  • Geplantes Fördervolumen Saarland: deutlich über 50 Mio. € (Bund und Land je hälftig) (Quelle)
  • Förderregeln und Antragsportal noch nicht veröffentlicht
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): Ministerium für Bildung und Kultur Saarland
Sachsen
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Freistaat Sachsen führt das Programm offiziell als „in Planung", Zieldatum Ende 2030 (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): Sächsische Aufbaubank (SAB)
Sachsen-Anhalt
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Land erarbeitet ein eigenes Landesprogramm auf Basis der Bund-Länder-Vereinbarungen (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Schleswig-Holstein
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Förmliches Unterzeichnungsverfahren zwischen Bund und Ländern abgeschlossen (FAQ zuletzt aktualisiert 07.09.2026) (Quelle)
  • Geplantes Fördervolumen Schleswig-Holstein: bis zu 72,6 Mio. € (Quelle)
  • Ministerium strebt die Mittelausreichung ab Anfang 2027 in einem bürokratiearmen Verfahren an (Quelle)
  • Förderzeitraum für landesbezogene Maßnahmen bis 31.12.2032 (Quelle)
  • Kommunalverbände und Schulträger werden vorab bei der Förderregelgestaltung einbezogen (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
Bisherige Stelle (DigitalPakt 1.0): DigitalPakt-Portal Schleswig-Holstein
Thüringen
  • Bund-Länder-Vertrag unterzeichnet
  • Förderrichtlinie des Landes noch nicht veröffentlicht
  • Anträge für Schulträger noch nicht möglich
  • Politische Einigung Bund & Länder: 18.12.2025 (Quelle)
  • Alle Länder haben die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet (Quelle); der Bund hat am 31.08.2026 unterzeichnet (Quelle)
  • Die Thüringer Landesregierung hat dem Bund-Länder-Vertrag zugestimmt; Bildungsminister Tischner ist zur Unterzeichnung ermächtigt (05.05.2026) (Quelle)
  • Geplantes Fördervolumen Thüringen: ca. 112 Mio. € gesamt (ca. 56 Mio. € Bund + ca. 28 Mio. € Land + ca. 28 Mio. € Schulträger) (Quelle)
  • Förderregeln für Thüringen werden bis Herbst 2026 erarbeitet (Quelle)
  • Maßnahmen ab 01.01.2026 rückwirkend förderfähig (Quelle)
Vereinbarung: unterzeichnet (Beleg)
Richtlinie:noch nicht veröffentlicht
Förderportal:noch nicht geöffnet
FAQ – Stand September 2026

Häufige Fragen zum DigitalPakt 2.0

Fördermittel aus DigitalPakt 2.0

Wer wird gefördert?

Beim ursprünglichen DigitalPakt Schule 1.0 konnten öffentliche und private Schulen Mittel beantragen. Ob dies für die Neuauflage 1:1 übernommen wird, ist derzeit noch offen und wird mit den landesspezifischen Förderrichtlinien geregelt.

Was wird gefördert?

Der DigitalPakt 2.0 ist in drei Handlungsfelder gegliedert:

Netzwerk-Serverschrank mit WLAN-Access-Point und blauen Netzwerkkabeln in einem Klassenzimmer

Digitale Infrastruktur

  • Ausbau von WLAN-Netzen
  • Präsentationstechnik
  • Server, Netzwerktechnik & Endgeräte
  • Digitale Lernplattformen & Cloudlösungen
Lehrerin erläutert handgezeichnete Diagramme an einer Tafel vor Lernenden

Schul- und Unterrichtsentwicklung

  • Entwicklung von Lehrmethoden
  • Anpassung von Lehrplänen an digitale Lernformen
  • Didaktisch-pädagogische Konzeptarbeit
Referent erklärt digitale Lehrmethoden an einem Display in einer Fortbildung

Lehrkräftequalifizierung

  • Ausbau digitaler Kompetenzen
  • Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für den Einsatz digitaler Technik

Beispiel: Digitale Klassenzimmer als Förderziel

Ein typisches Anwendungsbeispiel ist das Digitaltes Klassenzimmer:
Ausgestattet mit WLAN, digitalen Tafeln, Cloudanbindung und Displays entsteht ein moderner Lernraum, der nachhaltiges digitales Lehren und Lernen ermöglicht.

Zum digitalen Klassenzimmer
Beschleunigte Förderung

Vergabebeschleunigungsgesetz

Das Vergabebeschleunigungsgesetz hat am 8. Mai 2026 die Zustimmung des Bundesrats erhalten, wurde am 18.05.2026 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist zum 1. Juli 2026 in Kraft getreten[4][5]. Es vereinfacht und beschleunigt öffentliche Vergabeverfahren in Deutschland und gilt als wichtiger Baustein für eine schnellere Umsetzung des Digitalpakts 2.0. Grundlage war der Regierungsentwurf der Bundesregierung vom 06.08.2025[3].

Ziel ist es, dass Investitionen in digitale Infrastruktur und Ausstattung künftig einfacher, digitaler und unbürokratischer umgesetzt werden können. Für Schulträger bedeutet das: kürzere Verfahren, weniger Bürokratie und schnellere Projektstarts – etwa bei der Beschaffung digitaler Tafeln oder Netzwerktechnik.

Auch mittelständische Fachbetriebe profitieren: Durch höhere Wertgrenzen für Direktvergaben und vereinfachte Nachweispflichten könnten Kommunen künftig flexibler mit Dienstleistern und Unternehmen im Sinne der Digitalisierung zusammenarbeiten.

Das Vergabebeschleunigungsgesetz soll damit den Förderprogramme wie z.B. Digitalpakt 2.0 wirkungsvoll ergänzen – damit Fördermittel nicht in Verwaltungswegen stecken bleiben, sondern schneller dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in modernen, digital ausgestatteten Klassenräumen.

Weitere Förderprogramme für Schulen

Neben dem DigitalPakt 2.0 gibt es weitere Programme auf Landes- und Bundesebene. Diese unterstützen Schulen z.B. beim Ausbau digitaler Technik, Infrastruktur oder personeller Weiterentwicklung.

Unsere Seite zu aktuellen Förderprogrammen wird regelmäßig aktualisiert.

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Im laufenden Betrieb - förderunabhängig

Sicherheit & Wartung

Sicherheitsüberprüfung einer Schultafel

Während der DigitalPakt 2.0 Investitionen in neue Technik ermöglicht, dürfen die laufende Wartung und Sicherheitsüberprüfung bestehender Anlagen nicht vernachlässigt werden.

Gemäß DGUV Information 202-021 und BetrSichV sind Schulträger verpflichtet, Tafelsysteme und interaktive Displays jährlich prüfen zu lassen – unabhängig davon, aus welchem Topf sie finanziert wurden.

Quellenverzeichnis